
Theaterausflug nach Radein/Truden
Freitag 24.04.2026
Gegen 10:30 starteten Niels und Tom um bei der Fa. Schweiger zwei bestellte VW-Busse abzuholen. Dann ging es zurück nach Weißenbach. Bus 1 Niels sammelte seine Mitfahrer ein (Simone, Gitti, Martina, Paul, Fränzy und Maria). Lisa wollte eigentlich auch mitfahren, doch dann wurde sie durch die Krankheit ihrer Tochter eingebremst. Bus 2 Tom holte seine Mitfahrer zu Hause ab (Moni, Helga, Johanna, Michaela und Tobias). Am M-Preis Parkplatz stellte Maria aber schnell fest, dass eines der Fahrzeuge nicht das von uns bestellte war. Maria hatte im Voraus für die Fahrzeuge im Internet die Brennermaut bestellt und bezahlt und jetzt hatten wir ein Fahrzeug mit einem anderen Kennzeichen. Von diesem Umstand ließen wir uns aber nicht aufhalten und so begaben sich dreizehn Mitglieder der Kolping Volksbühne Weißenbach sich auf den Weg, um eine Theateraufführung der Theatergruppe in Radain zu besuchen.
Pünktlich um 12:00 Uhr, wie geplant, ging die Fahrt bei herrlichem Wetter, Richtung Südtirol los. Sie führte uns über den Fernpass zu unserem ersten Etappenziel, Rasthaus Brenner. Das Problem mit der digitalen Maut hatte Maria unterwegs gelöst und so ging nach kurzer Pause die Fahrt weiter zum Hotel Schönwies in Truden. Die Mautzahlstelle in Neumarkt war allerdings für beide Busbesatzungen eine Herausforderung. Bus 1 (Niels) zahlte bar und wollte das Rückgeld entnehmen, nahm das Kleingeld aus dem Rückgabeschacht und die Klappe für die Scheine ging zu und das Papiergeld war für ihn nicht mehr zu erreichen. Nun fuhr Bus 2 (Tom) an das Terminale. Auch er zahlte bar, bekam aber nur Kleingeld zurück, doch der Arm um an die Rückgabeklappe zu kommen war zu kurz. Tobias stieg aus, nahm das Kleingeld und die Rückgeldklappe vom Papiergeld ging auf und so bekam auch Niels sein Geld wieder. Da diese Aktion etwas länger dauerte, war Niels bereits unterwegs nach Truden. Als Tom mit Bus 2 in Truden ankam, war Bus 1 weit und breit nicht zu sehen. Nach kurzem Anruf stellte sich schnell heraus, dass sie eine unfreiwillige Rundreise durch die Weinberge gemacht hatten. Bus 2 kam nach ein paar Minuten am Hotel an und einige Mitfahrer hatten die Gesichtsfarbe leicht gewechselt. Offensichtlich war diese Route nicht VW-Bus tauglich. Das dazugehörige Video, entstanden im Bus, wird hier aber nicht eingestellt, ich kann nur sagen „Ehekriese -Scheidung“ 🤫 🤣 Spaß.
Im Hotel Schönwies waren Zimmer für uns reserviert, die auch schnell bezogen wurden, da bereits das Abendmenü für zubereitet wurde. Die kurze Wartezeit bis zum Essen überbrückten wir mit einem kalten Getränk.
19:15 Uhr: Abfahrt zum 15 Minuten entfernten Peter-Rosegger-Haus in Oberradein. Dort wurden wir von mehreren Mitgliedern der hiesigen Theatergruppe Radein sehr herzlich empfangen. Zu Fränzy konnte man nur sagen: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.“ Sie hatte einfach Spaß.
20:00 Uhr: Beginn der Premierenvorstellung „Chaos im Bestattungshaus“.
Gegen 22:15 Uhr fiel der Vorhang und der Applaus wollte kein Ende nehmen. Danach baute die Theatergruppe ein kaltes Buffet auf und lud alle Besucher ein, sich zu bedienen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. In persönlichen Gesprächen wurden Erfahrungen ausgetauscht und lustige Dinge und Anekdoten aus dem Theateralltag ausgetauscht. Niels wollte eine Szene ausprobieren, bei der er nichts sagen muss, seht selbst. Zu vorgerückter Stunde gab es dann noch den einen oder anderen Absacker (nicht für die Fahrer) und gegen 0:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel. So ging ein erlebnis-reicher und schöner Tag zu ende und alle verschwanden schnell auf ihren Zimmern.
Samstag 25.04.2026
Die Planung für den Samstag sah zuerst ein ausgiebiges Frühstück ab 08:00 Uhr und dann gegen 10:00 Uhr die Abfahrt nach Ritten zur Ritten Bahn vor. So stand es geschrieben und so wurde es auch gemacht. Das Wetter hätte auch an diesem Tag nicht schöner sein können.
Um 11:36 Uhr brachte uns dann die Ritten Bahn nach Oberbozen. Dort erwartete uns, wie sollte es anders sein, eine Pizzaria zum Mittagessen. Auch hier waren, wie auf der gesamten Fahrt, Stimmung und Essen hervor-ragend. Die Portionen waren gigantisch, so dass nicht alle ihre Mahlzeit bewältigten.
Die Ritten Bahn brachte uns dann um 14:06 Uhr wieder zurück nach Ritten.
Nach kurzem Lüften der Fahrzeuge, ging die Fahrt weiter Richtung Brenner. Bus 1 fuhr voraus Bus 2 folgte. Am Ortsausgang von Oberbozen bog Bus 1 nach rechts ab. Bus 2 wollte folgen das Navi sagte aber etwas anderes und so bog Bus 2 nach links ab. Nach ca. 5 km wurde die Straße immer enger und die Mitfahrer hinten stellten bereits komische Fragen. Die Streckenführung war auch hier wild. Tobias versicherte aber immer wieder, dass wir auf dem richtigen Weg sind und tatsächlich, in einiger Entfernung sah man die Autobahn. Laut Navi hatten wir 3 Minuten zum anderen Bus aufgeholt bzw. ihn überholt. Kaum auf der Autobahn wollte Tobias noch sagen, die Andern sind hinter uns, da fuhren sie auf der Überholspur schon an uns vorbei. Super Timing.
Am Mautterminale Brenner wiederholte sich das Prozedere wie auf der Hinreise. Aber jetzt waren wir ja vorbereitet.
Unterwegs stimmte man sich noch kurz ab und so wurde ein Zwischenstopp in Kematen beim Bächer Ruetz eingelegt. Bei Kaffee und Kuchen genossen wir die Sonne und danach ging es zurück nach Weißenbach.
Niels und Tom brachten die Fahrzeuge noch zurück und so ging eine wunderschöne Reise zu Ende.
Fazit:
Es war rundherum eine gelungene und lustige Fahrt. Das Wetter hatte einen großen Anteil am Gelingen und alle waren hilfsbereit dem Anderen gegenüber.
Theaterkritik zum gespielten Stück:
Kritik ist an dieser Stelle das völlig falsche Wort. Wir von der Kolpingbühne Weißenbach waren einhellig der Meinung, dass die Vorstellung ein voller Erfolg war. Alle Schauspieler haben hervorragend gespielt und das Theaterstück sehr gut umgesetzt.
Sollte es einen „Hänger“ bzw. einen Fehler gegeben haben, hat das Publikum diesen nicht bemerkt. Das spricht auch für die Schauspieler, die in der Lage sind, solch eine Situation zu meistern.
Ein „Danke“ von uns allen für die Vorstellung. Aus unsere Sicht hat sich die Reise nach Radein in jeder Hinsicht gelohnt. Macht weiter so.
Schluss:
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir nicht das letzte Mal in Radein waren.
